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/rotationswellen
Aus einem Zustand innerer Unruhe heraus entsteht eine Serie von Bildern, die sich mit der Wahrnehmung von Zeit und Bewegung auseinandersetzt.
Eine rotierende Schallplatte wird dabei zum ruhigen Bezugspunkt, an dem sich Veränderung sichtbar machen lässt. Mit zunehmender Dauer der Belichtung lösen sich klare Strukturen auf und gehen in weiche, kreisende Wellen über. Was zunächst von Dynamik geprägt ist, verdichtet sich allmählich zu gleichmäßigen, fließenden Bewegungen. Die Bilder folgen keiner äußeren Erzählung, sondern einer inneren Bewegung – einer langsamen Verschiebung von Spannung hin zu Ruhe, von Fragment zu Kontinuität.
So entsteht ein visueller Raum, in dem Zeit nicht vergeht, sondern sich ausdehnt und zur Erfahrung wird.

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