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Manchmal verlieren Bilder ihre Konturen – und gewinnen dafür eine Seele. Farben beginnen zu wandern, Licht zerfließt in weichen Spuren, Formen lösen sich auf wie Erinnerungen, die nie ganz greifbar waren. Was bleibt, ist kein klarer Ort, kein eindeutiges Motiv, sondern ein Gefühl, das sich langsam entfaltet. Der Blick wird nicht geführt, sondern eingeladen. Er darf suchen, schweifen, sich verlieren. In diesen Momenten entsteht etwas sehr Persönliches: Jeder entdeckt etwas anderes, sieht Vertrautes oder völlig Neues, lässt sich treiben zwischen Andeutung und Vorstellung. Die Unschärfe wird zur Sprache. Sie erzählt leise, ohne festzulegen, ohne zu erklären. Sie lässt Raum – für Gedanken, für Stimmungen, für eigene Geschichten. So werden aus Bildern keine Abbilder der Wirklichkeit, sondern Resonanzräume. Orte, an denen nicht das Sichtbare zählt, sondern das, was es im Inneren auslöst.

Logo Wilde50er

Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstreflexion, Zeitgeist und Alter.Eine Portraitserie die darauf abzielt, die Mittfünfziger Männer ästhetisch in unterschiedlichen Szenarien ansprechend aufzunehmen. Das zentrale Anliegen ist, den Umgang mit dem Älterwerden darzustellen und sich auch zu seinem Körper zu bekennen. Ü50-Models mit ihren 50 Kubikzentimeter-Oldtimer in verschiedenen Locations - lebensfroh, gleichberechtigt und anders.

Ein Projekt, dass über zwei Jahre laufen soll. Verlängert auf 4 Jahre.

Eine Führung durch die Camera Obscura, auf dem Vorplatz des Marburger Schloss, wird durch ehrenamtlich tätige Menschen angeboten. Die Camera Obscura ist von Mitte März bis Mitte Oktober Samstags, Sonntags und Feiertags von 14:00-16:00 Uhr bei gutem Wetter geöffnet. Sondertermine sind nach rechtzeitiger Absprache möglich. Wenn ihr möchtet könnt ihr eine Führung durch mich bei mir direkt per E-Mail anfragen. Hier geht es zur offiziellen Seite der Camera Obscura in Marburg.

Camera Obscura

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