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Verborgene Kosmen

Im Kreis geführte Körper. Drehend, tastend, kaum wahrnehmbar in ihrer Bewegung - und doch von ihr durchdrungen. Oberflächen öffnen sich:

Rillen werden zu Bahnen, zu Spuren von Zeit, zu leisen Ordnungen im Dunkel. Im Zentrum ein Kern, der hält und zugleich entzieht. Licht streift ihn, sammelt sich, zerfällt. Was nah ist, entfernt sich. Was vertraut scheint, beginnt zu schweben. Jede Erscheinung folgt ihrem eigenen Gleichgewicht - eine andere Rotation, ein anderes Licht, eine andere Stille. So entstehen Kosmen, verborgen im Sichtbaren.
Nicht entdeckt, sondern freigelegt.

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Rotationswellen

Eine rotierende Schallplatte wird zum Ausgangspunkt für eine stille Untersuchung von Zeit und Bewegung. Mit zunehmender Dauer der Belichtung lösen sich Schrift und Struktur auf und gehen in kreisende Linien über. Was bleibt, sind Spuren einer Bewegung, die sich nicht festhalten lässt – Wellen, die sich aus einem Zentrum heraus entfalten.

Zwischen Sichtbarkeit und Auflösung entsteht ein Raum, in dem sich Zeit nicht messen, sondern nur wahrnehmen lässt.

Rotationswellen

Manchmal verlieren Bilder ihre Konturen – und gewinnen dafür eine Seele. Farben beginnen zu wandern, Licht zerfließt in weichen Spuren, Formen lösen sich auf wie Erinnerungen, die nie ganz greifbar waren. Was bleibt, ist kein klarer Ort, kein eindeutiges Motiv, sondern ein Gefühl, das sich langsam entfaltet. Der Blick wird nicht geführt, sondern eingeladen. Er darf suchen, schweifen, sich verlieren. In diesen Momenten entsteht etwas sehr Persönliches: Jeder entdeckt etwas anderes, sieht Vertrautes oder völlig Neues, lässt sich treiben zwischen Andeutung und Vorstellung. Die Unschärfe wird zur Sprache. Sie erzählt leise, ohne festzulegen, ohne zu erklären. Sie lässt Raum – für Gedanken, für Stimmungen, für eigene Geschichten. So werden aus Bildern keine Abbilder der Wirklichkeit, sondern Resonanzräume. Orte, an denen nicht das Sichtbare zählt, sondern das, was es im Inneren auslöst.

Hier dreht sich alles um Schallplatten, Vinyl, und Plattenspieler. Neue, noch nicht dagewesene Perspektiven und aufregende Sichtweisen.

Dazu stelle ich vom 08.03. - 22.03.2025 im Jacque's Weindepot, Schwanallee 31c, 35037 Marburg einen Teil der Fotografien aus. Der Titel der Ausstellung lautet "Wein & Vinyl", da diese beiden doch mehr gemeinsam haben als man denkt. Die Fotos zeigen Vinyl Schallplatten, Singles und LP's zum Teil auch auf dem Plattenspieler und regen die Phantasie an. Der Betrachter wird mit vielschichtigen Assoziationen nicht nur aus der Musikwelt überrascht. Neue Interpretationen von bekannten und weniger bekannten Langspielplatten aus den 70er und 80er Jahren. Die verwendeten Genres auf den Fotos sind Rock/Pop/Disco/Techno/Metall/Synthiepop/New-Wave/Indipendent...

Die Ausstellung findet im Rahmen des Marburger Foto-Festivals

7. Photo.Spectrum 2025“ statt.

Vernissage ist am 08.03.2025 um 17:00 Uhr. - Save the Date ;-)

Öffnungszeiten Jacque's: Mo.- Mi. 14:00 – 19:00 Uhr, Do. – Fr. 12:00 – 19:00 Uhr, Sa. 10:00 – 16:00 Uhr

Wein & Vinyl Ausstellung

Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstreflexion, Zeitgeist und Alter.Eine Portraitserie die darauf abzielt, die Mittfünfziger Männer ästhetisch in unterschiedlichen Szenarien ansprechend aufzunehmen. Das zentrale Anliegen ist, den Umgang mit dem Älterwerden darzustellen und sich auch zu seinem Körper zu bekennen. Ü50-Models mit ihren 50 Kubikzentimeter-Oldtimer in verschiedenen Locations - lebensfroh, gleichberechtigt und anders.

Ein Projekt, dass über zwei Jahre laufen soll. Verlängert auf 4 Jahre ;-)

Eine Führung durch die Camera Obscura, auf dem Vorplatz des Marburger Schloss, wird durch ehrenamtlich tätige Menschen angeboten. Die Camera Obscura ist von Mitte März bis Mitte Oktober Samstags, Sonntags und Feiertags von 14:00-16:00 Uhr bei gutem Wetter geöffnet. Sondertermine sind nach rechtzeitiger Absprache möglich. Wenn ihr möchtet könnt ihr eine Führung durch mich bei mir direkt per E-Mail anfragen. Hier geht es zur offiziellen Seite der Camera Obscura in Marburg.

Camera Obscura

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